Baubegleitendes Störungs-Controlling

In der Regel werden Planungs- bzw. Bauablaufstörungen zum Ende der Projektlaufzeit im Rahmen eines Bauzeitennachtrages oder Gutachtens aufgearbeitet. Somit wird die Lösung von Konfliktsituationen durch während des Bauablaufs auftretende Störungsereignisse nach hinten verlagert. Zu dieser Vorgehensweise kann festgehalten werden, dass je länger derartige Konflikte andauern und je weiter diese eskalieren, desto größer wird der damit einhergehende Aufwand zur Bearbeitung bzw. Beseitigung. Im Fall von Bauzeitverzögerungen sind häufig juristische Interventionen die Folge. Um solche Aufwendungen zu minimieren, ist eine baubegleitende Auseinandersetzung zu Termin- und Kostenfolgen anzustreben. Hierdurch können Informationsasymmetrien zwischen den Parteien bereits während des Projektablaufs gemindert und somit die Bereitschaft zur zeitnahen Konfliktlösung erhöht werden.

Das Baubegleitende Störungs-Controlling stellt die Basis für einen ganzheitlichen Konfliktmanagementansatz dar, welcher die Parteien dazu in die Lage versetzt, sich fundiert über eingetretene Störungssachverhalte und damit verbundene Meinungsverschiedenheiten auszutauschen. Im Vergleich zur klassischen Störungsaufbereitung, welche die von der Rechtsprechung geforderte bauablaufbezogene Darstellung zum Inhalt hat, orientiert sich das BSC an ausgewählten Plausibilisierungselementen zur Analyse eingetretener oder drohender hindernder Umstände. Das Ergebnis ist ein agiles Steuerungsinstrument, welches die Reduzierung von Störungsereignissen bzw. -auswirkungen und damit die Wiederherstellung der terminlichen Sicherheit von Planungs- und Ausführungsprozessen ermöglicht. Gleichzeitig entsteht die notwendige Dokumentation für eine am Ende der Projektlaufzeit ggf. erforderliche gutachterliche Aufbereitung des gestörten Planungs- bzw. Bauablaufs.

 

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